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Containment
Geschlossenes Verpackungssystem zum sicheren Umgang mit hochaktiven oder gefährlichen Substanzen.
Inhaltsverzeichnis
01
Was ist Containment?
02
Anwendungsbereiche
03
Systeme & Normen
01
Was ist Containment?
Containment bezeichnet im Verpackungskontext ein geschlossenes System, das den sicheren Umgang mit hochaktiven, toxischen oder anderweitig gefährlichen Substanzen ermöglicht. Ziel ist es, den Kontakt zwischen dem Produkt und der Umgebung – insbesondere dem Bedienpersonal – während des gesamten Abfüll-, Transport- und Entleerungsprozesses zu minimieren oder vollständig zu verhindern.
02
Anwendungsbereiche
Containment-Verpackungen werden überall dort eingesetzt, wo hochpotente Wirkstoffe (HPAPIs), cytotoxische Substanzen oder sensible Chemikalien verarbeitet werden. In der Pharmaindustrie kommen sie insbesondere bei der Herstellung von Onkologika und hormonal wirksamen Arzneimitteln zum Einsatz. Auch in der Feinchemie und Agrochemie sind Containment-Lösungen verbreitet, um die Exposition der Mitarbeiter zu minimieren und regulatorische Grenzwerte einzuhalten.
03
Systeme & Normen
Moderne Containment-Systeme umfassen unter anderem geschlossene Liner mit Entleerventilen, Continuous-Liner-Systeme und speziell gesiegelte Inliner. Die Bewertung erfolgt anhand der SMEPAC-Methode (Standardized Measurement of Equipment Particulate Airborne Concentration), die den Containment-Level klassifiziert. Relevante Richtlinien sind der ISPE-Leitfaden für Containment sowie die Einstufung nach OEB-Leveln (Occupational Exposure Band).
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