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Heißsiegelfähigkeit
Eigenschaft einer Folie, durch Wärme und Druck eine dichte Siegelnaht zu bilden.
Inhaltsverzeichnis
01
Was ist Heißsiegelfähigkeit?
02
Anwendungsbereiche
03
Prüfung & Parameter
01
Was ist Heißsiegelfähigkeit?
Heißsiegelfähigkeit ist die Eigenschaft einer Kunststofffolie, unter Einwirkung von Wärme und Druck eine dichte und belastbare Siegelnaht zu bilden. Beim Siegelprozess werden zwei Folienlagen an den Kontaktflächen aufgeschmolzen und unter Druck miteinander verbunden. Nach dem Abkühlen entsteht eine feste Verbindung, die je nach Anforderung peelfähig oder reißfest ausgelegt werden kann.
02
Anwendungsbereiche
Heißsiegelfähige Folien werden in nahezu allen Bereichen der industriellen Verpackung eingesetzt. Typische Anwendungen sind gesiegelte Inliner und Beutel für Pharma-, Chemie- und Lebensmittelprodukte, Portionsverpackungen, Sterilbarrieren in der Medizintechnik und verschlossene Liner in Fässern und Containern. Die Siegelnaht stellt dabei oft die kritische Schwachstelle der Verpackung dar und muss entsprechend validiert werden.
03
Prüfung & Parameter
Die Siegelqualität wird durch drei Hauptparameter bestimmt: Siegeltemperatur, Siegeldruck und Siegelzeit. Zur Prüfung der Siegelnahtfestigkeit kommen genormte Verfahren zum Einsatz, darunter die Zugprüfung nach DIN 55529 und die Berstdruckprüfung. Ein Siegelnahtkurvenverlauf (Seal Curve) gibt Aufschluss über das optimale Parameterfenster. Die Mindestsiegeltemperatur (SIT – Seal Initiation Temperature) ist ein wichtiges Materialkennwert.
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