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LDPE – Low Density Polyethylene

Weichflexibler Kunststoff mit niedriger Dichte, ideal für transparente und elastische Verpackungsfolien.

Inhaltsverzeichnis

01

Was ist LDPE?

02

Anwendungsbereiche

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Eigenschaften & Verarbeitung

01

Was ist LDPE?

LDPE (Low Density Polyethylene) ist ein teilkristalliner thermoplastischer Kunststoff aus der Gruppe der Polyethylene mit einer Dichte von 0,915 bis 0,935 g/cm³. Durch seine stark verzweigte Molekülstruktur weist LDPE eine geringere Dichte und Kristallinität auf als HDPE. Das Material zeichnet sich durch hohe Flexibilität, gute Transparenz, hervorragende chemische Beständigkeit und eine niedrige Wasserdampfdurchlässigkeit aus. LDPE ist der am häufigsten eingesetzte Werkstoff für flexible Verpackungsfolien.

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Anwendungsbereiche

LDPE wird in der Verpackungsindustrie vor allem für die Herstellung von Beuteln, Säcken, Inlinern, Schrumpffolien und Stretchfolien verwendet. In der Pharma- und Chemieindustrie kommen LDPE-Folien als Primärpackmittel und Schutzverpackungen zum Einsatz, da sie eine gute Beständigkeit gegenüber Säuren, Laugen und vielen Lösungsmitteln bieten. Auch als Innenbeschichtung von Verbundverpackungen und als Siegelschicht in Mehrschichtfolien ist LDPE weit verbreitet.

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Eigenschaften & Verarbeitung

LDPE wird überwiegend im Hochdruckverfahren (Autoklav- oder Rohrreaktor) hergestellt und lässt sich hervorragend über Blasfolien-Extrusion, Flachfolien-Extrusion und Extrusionsbeschichtung verarbeiten. Der Schmelzpunkt liegt bei ca. 105–115 °C, die Siegeltemperatur beginnt je nach Typ bereits ab ca. 100 °C. LDPE ist physiologisch unbedenklich und kann FDA- und EU-konform für den Lebensmittelkontakt formuliert werden. Durch Zusatz von Additiven lassen sich Eigenschaften wie UV-Stabilität, Antistatik oder Gleitfähigkeit gezielt einstellen.

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